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Ihre Meinung zur Thörlerbahn:


Wie hoch sind denn die Schulden der Thörlbahn?
David PAUL
Raggendorf, NÖ AUSTRIA -
es hat alles nichts genützt,die bahn ist weg. ich bin im sommer 2000 neben den schienen soweit es geht gefahren und es gab wehmütige erinnerungen an den dampfbetrieb. ich bin mitglied bei einer museumsbahn,allerdings bis jetzt berufsbedingt nur zahlend,und war einmal mit diesen verein im zuge eines betriebsausflug dabei. was ich nicht ganz verstehe das es so viele bedauerer gibt und der bahn nachweinen aber finanziell nichts oder sehr wenig beisteuern können oder wollen. nachweinen tuhe auch ich dieser bahn und hätte mir vorstellen können das ein guter manager der vielleicht auch ein bahnfreund ist hier abhilfe schaffen hätte können. was noch intressant wäre wenn man die politiker die gegen die bahn waren und somit auch gegen den museumsbetrieb namentlich nennen würde. die bahn ist durch einesehr reizvolle landschaft gefahren hat meines erachtens den strassenverkehr nicht wirklich behindert. also wer steckte dahinter einflußreiche frächter oder doch nicht ganz gute museumsbahnbetreiber. jetzt ist es wahrscheinlich schon zu spät. ich war seither nicht mehr im thörlergraben um mir den traurigen anblick der bahnreste zu ersparen
wilusz josef
wien 1120, wien österreich -
suche kontakt zum verein der thörler bahn.
mfg
wolfgang

duisburg, nrw deutschland -
ich bin von 1986 bis 1994 öfter vorbeigekommen, teils beruflich teils zum bergsteigen in den nahen hochschwab, und habe noch die damals sehr modernen 2-achsigen schiebe-wandwagen fotografiert. leider, sind erinnerungen, aber genau so muss das gesamte umfeld gesehen werden, da offen-sichtlich unternehmergeist in österreich wenig gefragt ist, und ja auch die betriebe hinein zum seeberg fast alle verkauft und geschlossen wurden. hochwertige technik nicht mehr angewandt, nur nachgemachtes bringts heute nicht mehr. das sollte auch für die stmlb gelten, die sich doch einmal in der ehemaligen ddr umsehen sollte.
m f g
ing. josef wagner

wien, Austria -
da es die bahn nicht mehr gibt ,gibt es für mich keinen grund mehr in diese gottverlassene gegend zu pilgern...
stimmt genau,....gegessen und genächtigt hab ich auch in der gegend!!früher!!
naja,.de paar groscherln,..kummt eh bald da euro!!
ein hoch den reichen steirer gemeinden.

Gustav Wegenfeld
innsbruck, tirol österr. -
Schade um die schöne Thörlerbahn! Vielleicht sollte man zur Abwechslung einmal einige Lokalpolitiker zu Radwegen plattwalzen, dann würde ich auch mal "drüberradeln", jetzt fahre ich lieber mit der Bahn.
Glück auf, Gustav Dampf

Wien, W EUchen -
Die Thörlerbahn lebt! Allerdings wohl nur noch auf einem Videofilm. Unter http://www.eisenbahntourist.de/Video/video.html
gibt es einen sehr schönen Videofilm (VHS-pal, stereo) über die Thörlerbahn. Die Aufnahmen stammen wohl von 1994 und begleiten einen Dampfzug von Kapfenberg nach Seebach/Turnau. Über Geschichte und Technik wird auch einiges gebracht. Habe mir den Film bestellt und bin begeistert. Einziger Nachteil: Er kostet 690,- ATS (aber immerhin inkl. Versand) und bei mir hat es einen Monat gedauert bis er per Post kam. Aber es lohnt sich. Diesen Film sollte man einmal den Politikern im Thörlertal vorführen. Das ist Eisenbahnromantik pur!!!
Gruß an alle, Andy.

Frankfurt, D -

Ich habe mir inzwischen den Film besorgt, aber meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Es handelt sich um Amateuraufnahmen, die bedingt durch die damals verfügbare Technik im Bild und vor allem auch im Ton Schwächen aufweisen. Dennoch ist der Film für echte Fans der Thörlerbahn eine echte Bereicherung der Videosammlung, wird man doch wehmütig an die schönen Zeiten erinnert! Neben einigen weniger gelungenen Einstellungen findet man Aufnahmen vom allerfeinsten, und als Krönung dann die Szenen mit Gerald und seinen Gästen auf den Schienenfahrrädern. Ja, das war die Thörlerbahn! (Ich würde diesen Film vor allem den "Touristikexperten" der Gegend ans Herz legen!) Zugegeben der Film ist nicht gerade billig, aber bei der sicher nur kleinen Auflage verständlich.


Es ist unendlich schade, daß die Thörlerbahn nicht mehr durch das Tal fahren darf. Das mit dem Radweg ist ein kompletter Unsinn, denn ein sinnvoller Radweg verbraucht den gesamten, durch den geplanten Abbau der Thörlerbahn freiwerdenden Platz. (Ich studiere Bauingenieurwesen.) Eine Staßenverbreiterung ist somit nicht mehr möglich.
Ich habe etliche (über 60) Unterstützungsunterschriften gesammelt. Es würde mich interessieren, wieviele im ganzen zusammengekommen sind (leider haben sie offenbar nichts genützt).
Schade daß alle Bemühungen umsonst waren!
Viele Grüße aus Wien
Thomas Pröglhöf

Wien, A -
Es ist schade, die Thörlerbahn verloren zu haben! Vielleicht ergibt sich in der Zukunft eine neue Bahnlösung!
Grund genug für uns alle, möglichst viele Strecken vor dem Abbruch zu bewahren! Die ÖBB gibt heuer wieder einige Stecken auf! Natürlich kostet die Infrastrukturerhaltung einer Bahn sehr viel Geld, aber es ist in vielen Fällen machbar!
Zum Schluß eine Aufforderung: Arbeiten wir in Zukunft noch mehr zusammen als bisher! Die Bunkermentalität vieler Vereine und Personen sollte ein Ende haben ! Nicht jeder Verein wird sich eine eigene Strecke leisten können, aber unterstützen wir uns doch gegenseitig!Für Vorschläge und Kooperationen bin ich gerne unter meiner Email Adresse erreichbar!
wolfgang.proy@yline.com Eisenbahnmuseum Groß Schwechat;VEF

Wolfgang Proy, Wien, A -
Mit der Thörlerbahn verbindet mich seit über zwanzig Jahren eine Art "persönliche Freundschaft", d.h. praktisch jedes Jahr, teilweise sogar mehrmals, besuchte ich diese liebenswerte Schmalspurstrecke bei meinen Reisen durch Oesterreich. So konnte ich Höhepunkte (Reger Betrieb mit gewaltigem Frachtaufkommen, zwei bis drei Dieselloks in Betrieb) und auch den schrittweisen Niedergang miterleben und für mich dokumentieren. Viele schöne Erlebnisse bei zahlreichen Mitfahrten auf den Diesellokomotiven, in den Güterzügen und im Kapfenberger Landesbahnhof werden in meiner Erinnerung (und auf zahlreichen Dias) weiterbestehen. Bei diesen regelmässigen Besuchen entstanden Freundschaften mit den aktiven Eisenbahnern, die auch "in schweren Zeiten" nach Aufgabe des Güterverkehrs weiter Bestand haben.
Auch ich könnte nun in den Chor der vielen Freunde der Thörlerbahn einstimmen und die Stillegung anprangern. Diese ist wirklich sehr bedauerlich und auch für mich ist der "Tod" dieser Landesbahnlinie ein grosser Verlust. Allerdings muss gegenüber den STLB ein gewisses Verständnis aufgebracht werden, dass es sich für einen aus Landesmitteln (Steuergelder) mit-finanzierten Betrieb heute nicht mehr lohnen kann, eine Bahn fast ohne Frachtaufkommen künstlich am Leben zu erhalten. Bei aller Freude und Romantik muss auch hier eine gewisse rationale Vernunft bestehen. Denn, wenn es grössere Mengen an Fracht gäbe, würde man wohl noch heute mit Güterzügen im Thörlgraben fahren!
Aus dieser Vernunft heraus müsste aber auch die Einsicht wachsen, dass man die Bahn (Gleisanlagen, inklusive mindestens eine Teil des Landesbahnhofes in Kapfenberg) als eine Art "technisches Denkmal" bestehen lässt und nicht überstürzt dem Abbruch preisgibt, so dass bei einem Sinneswandel eine Reaktivierung mit vertretbarem Aufwand möglich wäre. Die Kosten für die Aufwuchs-Bekämpfung (mittels einer Draisine) und die (eingeschränkte) Bahnerhaltung sowie Kontrolle der Bausubstanz wären sicher irgendwie aufzubringen. Allerdings wäre insofern Eile geboten, als aus den bereits vielenorts wachsenden, kleinen Bäumchen keine grossen werden, die mit ihrem Wurzelwerk alles am Oberbau der Gleisanlagen zerstören... Realistisch gesehen dürfte aber "der letzte Zug abgefahren" sein und es ist derzeit nicht anzunehmen, dass sich ein neuer Grosskunde mit mindestens 100'000 Tonnen Bahnfracht pro Jahr im Tal ansiedeln wird.
So möchte ich höchstens die eisenbahnhistorisch interessierten Hobbykollegen ermuntern, sich die noch existierenden Anlagen dieser Bahn noch anzuschauen, den wohl schon bald wird auch davon schon vieles Geschichte sein!
Ich hoffe, dass wir der Landesbahn Kapfenberg - Au/Seewiesen gelegentlich ein kleines Denkmal in Form eines ausführlichen Buches über die gesamte Bahngeschichte 1893 - 2000 (Strecke, Gleis- und Baupläne , Fahrzeuge, Fahrpläne, Archiv- Unterlagen und zahlreiche Photos, etc.) setzen können. Die Vorarbeiten dazu laufen seit geraumer Zeit, doch bis zur Fertigstellung und dem Erscheinen wird vermutlich noch ein wenig Zeit vergehen.
Mit Gruss an alle Freunde dieser Bahn
Markus Strässle
Club 760
Markus Strässle
St. Gallen, Schweiz -
Liebe Eisenbahnfreunde,

es ist doch mal Zeit Stellung zu nehmen, zu den Einträgen weiter unten.
Es wird hier nicht nur gejammert, sondern auch versucht, konstruktiv zu arbeiten (wenn auch leider bisher vergeblich). Schließlich ist auch diese Seite ein Ergebnis dieser Versuche, aber wenn die hohen Herren nicht wollen?
Zu Ihrer Beruhigung, liebe Eisenbahnfreunde, so lange die Schienen noch liegen, gebe ich die Hoffnung nicht auf!!! Und an Sie kann ich nur appelieren, Briefe an Klaus zu schicken (Unterschriftenaktion!) und dieses Forum mit Ihren Beiträgen zu füllen.

Oskar Sembach Rückersdorf, Bayern BRD - Saturday, April 08, 2000 at 17:27:26 (MEST)
Und wieder kommt eine einmalig schöne touristisch wertvolle österreichische Bahnstrecke in Gefahr, diesmal trifft es die Thörlerbahn. Und was tut man vor Ort sowie auf vielen Internetseiten? Jammern, beten und kräftig auf Politiker und Autobranche fluchen. Das wird aber die Thörlerbahn nicht retten. Schon so manche für immer totgeglaubte Bahnstrecke wurde in letzter Minute doch gerettet, siehe Ybbstalbahn-Bergstrecke, Stainzer Bahn, Steyrtalbahn usw... Als rettend erwiesen sich immer aktive und konstruktive Menschen, weniger die Jammerer. Die Thörlerbahn braucht jetzt vor Ort ein engagiertes Team von Eisenbahnfreunden. Als nützlich könnte sich auch ein bereits bestehender Eisenbahnverein (ÖGEG, ÖGLB, Club760...) erweisen, der zumindest in den ersten Jahren mit Rat, Tat und Fahrzeugen aushilft und das Kind zum Laufen bringt. Vor allem ein guter Kontakt zwischen allen Beteiligten (StmLB, Industrie, Eisenbahnverein und lokalen Politikern) ist jetzt wichtig, weniger das gegenseitige Draufschlagen. Wenn Politiker, Touristikgewerbe und StmLB Vertrauen in ein Eisenbahnteam gewinnen dann wird es auch was. Die Thörlerbahn sollte wenn schon, dann mit Anschluß an die Hauptbahn erhalten bleiben. Dem Wunsch der Anlieger auf wenig Störungen durch den Bahnbetrieb kann mann mit einer Einschränkung des Zugbetriebes auf Samstage und Sonn- und Feiertage entgegenkommen. Man kann sogar die durchfahrenen Werke regelmäßig in eine technisch-touristische Führung einbinden, dann bietet die Bahnfahrt mehr als nur eine Fahrt von A nach B und wieder zurück und dient den Werken sogar als Marketinginstrument - welcher Industriebetrieb kann schon seinen Kunden eine solche Werksführung mit Dampfzugfahrt bieten? Auch dem Touristikgewerbe muß die Bahn dienen. Die Stainzer Bahn ist ein gutes Beispiel für ein erfolgreiches Touristik-Management: Mit bunten Wagen und Freigetränken werden regelmäßig Touristen Bus-weise angezogen; ein vielleicht wenig historischer aber sicher hoch wirtschaftlichen Betrieb. Und die Bahn ist gerettet.
Die Thörlerbahn (wie die Mixnitzbahn auch) bietet landschaftlich und touristisch alles was ein echtes Abenteuer Schmalspurbahn braucht. Warum treten nicht die früherern Eisenbahnfreunde z.B. in die ÖGEG ein und gründen einen Zweigbetrieb Thörlerbahn? Auch in Wirtschaftsbetrieben ist es üblich Zweigstellen und Niederlassungen zu gründen. 760mm-Fahrzeuge hat die ÖGEG genug und für die ersten zwei Jahre kann ein Exkurs im Thörlertal recht interessant werden. Wenn dann lokale Politiker und Fremdenverkehrsgewerbe erkennen, daß ein professioneller Bahnbetrieb Gäste anzieht, kommen die Sponsoren dann schon und nach drei erfolgreichen Dampfzugsaisons waren dann eigentlich "alle schon immer für den Erhalt der Bahn gewesen". Also weniger jammern, schnell kompetente Partner suchen und gemeinsam mit dem Aufbau beginnen.
Auch ich werde mich für die Thörlerbahn einsetzen: In meinen Reiseführer "Eisenbahn Tourist" wird in der Ausgabe 2000 die Thörlerbahn voraussichtlich auf der Titelseite und ganz sicher im Redaktionsteil erscheinen. So bleibt die Bahn im Gespräch...

Alexander Schwaab, München, D BY - Friday, April 07, 2000 at 11:49:37 (MEST)
Schade! Wieder einmal haben sich Eisenbahnfreunde vergeblich für den Erhalt einer Bahnlinie eingesetzt. Jahrelang von diesen Ihre Freizeit geopfert um der Region Hochschwab ein "bahnisches" Kleinod zu erhalten. Der Kampf war aber wieder einmal vergeblich. Glaubt wirklich jemand, daß in diesem engen Tal ohne jegliche Infrastruktur (Therme etc.) ein Radweg angenommen werden wird? Ich hoffe, daß die Thörler-Bahn irgendjemanden eines Tages doch abgehen wird.
Manfred WEINHANDL
8046 Graz, - Sunday, March 05, 2000 at 00:15:04 (MET)
E ist ein "Genuß", die Vorworte unserer Politiker im Heft "100 Jahre Thörler Bahn" zu lesen. Wie rührig sie sich doch für dise Eisenbahnlinie einsetzen wollen. Und sie werden nicht einmal rot, wenn sie diese Zeilen, sollten sie überhaupt selbst überlegt sein, schreiben. Doch vermutlich ist es Gewohnheit auf der einen Seite lähmende Sonntagsreden zu halten und auf der anderen Seite sie möglichst schnell wieder zu vergessen (wissen unsere Poliker überhaupt, was sie von sich geben?), denn Wähler sind sowieso vergeßlich und bis zur nächsten Wahl ist die nächste Sonntagsrede parat. Es ist wirklich schlimm, daß eine Bahnlinie wieder einer Straße weichen soll, doch der Mensch lernt einfach nie aus Fehlern und so zeigt sich symtomatisch, wie man in Österreich Verkehrsprobleme angeht.
Eine verkürzte Bahnlinie mag zwar immer noch besser sein als keine, nur sind die Nachteile, die sich daraus ergeben wirklich gewaltig: kein öffentlicher Verkehrsmittelanschluß, die reizvolen Streckenabschnitte bei Hansenhütte und auch davor gehen verloren.
Auf alle Fälle werde ich diese Region im Falle der Abtragung sicher nicht mehr besuchen, es gibt ja auch andere wunderschöne Landstriche in Österreich, die nicht so bahnfeindlich eingestellt sind und wo es sich lohnt sein Geld dort zu lassen.
Leider verstehe ich aber nicht ganz wie es so weit überhaupt kommen konnte.
1. Wieso wurde eine Unterschriftenaktion nicht schon viel früher gestartet und mit Hilfe der österreichischen Eisenbahnzeitschriften und anderer Vereine angekündigt. Obwohl ich selbst Mitglied der Thörler Bahn war, erfuhr ich nur über diese Zeitschriften von den Problemen und nicht vom Verein selbst. Die letzte Mitteilung war die Ankündigung von der Generalversammlung (die ich aus beruflichen Gründen nicht besuchen konnte) und danach nichts mehr. Ich meine, daß das Echo gewaltig gewesen wäre, wenn man viel mehr in die Öffentlichkeit gegangen wäre. Nur so wäre der notwendige Druck möglich gewesen um vielleicht all das zu verhindern.
2. Hätte eine angekündigte Abschiedsfahrt nicht noch einmal einen riesigen Ansturm entfacht und auch so das Problem der Bevölkerung näher gebracht. Selbst auf die Gefahr einer Absage der StLB glaube ich, daß es ein Versuch wert gewesen wäre.
Ich hoffe trotz allem, auch wenn die Chancen nicht sehr groß sind, daß die Thörlerbahn doch noch eines Tages wieder fahren wird. Ihr Verlust würde den Anrainergemeinden einmal leid tun. Danach wird es zu spät sein und keiner ist es wieder gewesen, der mit hirnlosen Entscheidungen all das verbrochen hat.
Viel Glück !!!!!!!!!!

Peter Traxler Wien, W Österr. - Thursday, January 06, 2000 at 11:33:16 (MET)
Schade !Wieder wird eine Bahnstrecke aufgelassen. Vor ein par Jahren, konnte ich mit Freude auf dieser Strecke im Dampfzug mitfahren,leider waren nicht viele andere Fahrgäste da, wenns anders gewesen wäre, würde die Bahn vielleicht heute noch fahren!Klar die Bahn war von einem grossen Unternehmen abhängig,das die meisten Einnahmen brachte was gefährlich ist,die meisten Haltepunkte liegen nicht optimal für potenzielle Benutzer,doch mit Hilfe und gutem Willen von Politik und Menschen die die Bahn trotzdem benutzen wäre das Blatt eventuell doch noch zu wenden gewesen,auch wenn dies Mut,Zeit und Geld braucht.Der Tourismus und Museumsbahnen sind wohl gute Ideen,doch eine Bahn sollte auch alltägliche Kundschaft haben und somit ein solides Fundament für die Zukunft.Ich hoffe,dass Fans und Alltagsbenutzer die anderen Bahnen rege benützen,und nicht nur per Auto zur Museumsbahn fahren,um ein par gute Fotos zu knipsen,sondern auch den öv zur Anreise und im Alltag benutzen,sonst ist dies nicht die letzte Bahn die geschlossen wird(ohne den PW ganz zu verteufeln, man soll den PW nutzen aber bitte mit Vernunft,die eigene Bequemlichkeit macht dies ja manchmal schwer).Eine andere kurze Schweizer Privatbahn, der das gleiche bevorsteht,wenn nicht der zuiständige Kanton und der Bund sich anders entscheiden ist die Normalspurige OeBB - Oensingen-Balstal-Bahn.Besucht sie noch solange sie können!Ich freue mich auf viele weitere Fahrten auf dem Oesterreichischen Schienennetz, vielleicht sogar doch irgend wann mal wieder auf der Thörler Bahn, wer weiss... Markus Jansen
Markus Jansen
Uster, ZH Schweiz - Sunday, December 26, 1999 at 12:02:48 (MET)
Welcher "weitblickender" Politiker war eigentlich ausschlaggebend für die Einstellung der Thörlerbahn ? Ich würde mich gerne schriflich bei diesem Genie bedanken !
Gruß Hans

Hans HUFNAGEL
Ebreichsdorf, NÖ Österreich - Tuesday, December 21, 1999 at 23:38:37 (MET)
Wie nachzulesen, setzt sich nun also ein F-Landtagsabgeordneter für die Thörlerbahn ein. So lobenswert jede initiative auch ist, so frage ich mich doch, woher er so genau weiß, daß nur noch die "kurze Variante" eine Zukunftschance hätte (ausgerechnet jene Variante, die ohne brauchbare Anbindung an den öffentlichen Verkehr auskommen müßte). Hat wahrscheinlich mit der traditionell autofahrerfreundlichen Linie seiner Partei zu tun - und seinem Lenkrad drehenden Wählerpotential möchte er vielleicht die Aussicht auf einen großzügigen Ausbau der parallel zur Bahn verlaufenden Bundesstraße nun doch nicht nehmen...?

Wie auch immer, wie es anderswo funktioniert (gewissermaßen in der Urheimat der Museumsbahn-Idee), könnt ihr z.B hier erfahren:
Daß hier in Österreich aber nicht alles ganz im Argen liegt, beweist jedoch z.B. die Solidarität mit der Hochwassergequälten Bregenzerwaldbahn

mit besten Grüßen
Herbert Ortner
(kennt die ThB übrigens von einer Führerstands-Mitfahrt auf der Bh1)

Herbert Ortner
Wien, W Österreich - Friday, December 10, 1999 at 15:43:59 (MET)
Der Konkurs des Walzwerkes Margarethenhütte, dem größten Kunden der Landesbahn von Kapfenberg nach Seebach, wurde seinerzeit von der StLB zum Anlass genommen, den Verkehr auf der Bahn einzustellen. Begründung: Wegfall des Hauptkunden.
Das Eisenwerk in Thörl war aber nach wie vor ein nicht unerheblicher Kunde der Bahn mit einem Empfang von ca 50 Waggons Stahl pro Jahr. Nur wollte die StLB diese Güter nicht weiter mit der Schiene transportieren, sondern tat dies mit dem LKW, und zwar mit dem eines dafür beauftragten Frächters.
Die StLB hat also anscheinend "kostenbewusst" gehandelt und also eben "kostenbewusst" den Untergang des Bahnbetriebes herbeigeführt. "Kostenbewusst und betriebswirtschaftlich" will man in weiterer Folge vorgehen, indem die Bahnanlagen möglichst in klingende Münze umgewandelt werden sollen.
Die Sparsamkeit der StLB ist wirklich bemerkenswert. Warum und woher kommt eigentlich dieser aussergewöhnliche Sparsamkeitswille, der gerne beim Schienenverkehr, aber anscheinend nicht beim Straßenbau zu spüren ist?
Es scheinen sich hier die waheren Absichten der steiermärkischen Landesmutter Klasnic hervorzukehren, den Schienenverkehr möglichst zu liquidieren, und den Straßenbau zu fördern, wie es ja seit Krainers Zeiten in der Steiermark üblich ist.
Klasnic laege damit durchaus in der "steirischen Linie" wie bereits unser alter Landesvater Krainer, der seinerzeit den Verkersverbund ablehnte, mit der Begründung, der sei ihm zu teuer.
Die stets so für die Schiene kämpfende Landesmutter beschränkt sich in ihrem Wohlwollen gegenüber Schienenverkehr scheints wirklich nur auf den Semmeringtunnel, den zu fordern sie nicht müde wird, vermutlich deshalb, weil sie dafür nichts zu bezahlen braucht.
Zwei Milliarden für einen gratis zu benützenden Autobahntunnel durch den Plabutsch aufzubringen ist aber nicht zu teuer. Der Tunnel verursacht pro Jahr noch dazu ein Defizit von ca ATS 25 Millionen an Betriebskosten zuzüglich Kapitalkosten. Das ist auch nicht zu teuer.
Aber einige Millionen S pro Jahr für die Landesbahn aufzubringen ist zu teuer.
Dass die Bahn dagegen sogar noch Einnahmen hätte, was die Straße nicht hat, vergroessert die Schere nur noch.
Desgleichen moniert Landesrat Ressel, daß die Steiermark weniger zweigleisige ÖBB Strecken hat als andere Bundeslaender.Und mehr Geld für Schienen muss in die Steiermark. Aber die eigene Landesbahn ist anscheinend auch ihm zu teuer.
"Frisch, saftig, steirisch" ist das. Schon seit Krainers Zeiten.

Fahrgast Graz/Steiermark -- Die Lobby der Fahrgaeste
Graz, Österreich - Wednesday, October 27, 1999
Wenn so eine Bahnstrecke die ein wenig an alte Zeiten erinnerte, und dazu noch von Idealisten betrieben wurde, unter fadenscheinigen Gründen dem Individualverkehr geopfert wird, ist das eine weitere Auslöschung einer Besonderheit. Ohne fahrende Bahn ist die Gegend von Aflenz von allem besuchenswerten bereinigt. Radfahren kann man sonst auch wo, dazu braucht man aber keinen Radweg an einer dichtbefahrenen Bundestraße!!!
Hartmut Sabathy
Graz, Österreich - Thursday, September 30, 1999 at 15:19:54 (MEST)
Hiermit danke ich allen Politikern, die im Thörlgraben entlang der Thörlerbahn ihr Werk vollendet haben für Ihre weise, zukunftsorientierte Arbeit auf dem Gebiet des Fremdenverkehrs !!! Mit ihrer unverbindlichen Art von ebenso unverbindlichen Zusagen haben Sie es erreicht, daß die Region ihre einzige Attraktion verloren hat und so bald touristisch bedeutungslos sein wird. Die Folge wird sein, daß auch Ihre Wähler mangels Arbeit auf dem Gebiet des Fremdenverkehrs absiedeln werden, was ja gar nicht so schlecht ist, denn auf diese Art kann man auch Ihre Arbeit, werte Lokalpolitiker, - ganz unverbindlich - beenden..... !!!!!
Dietmar Zehetner
Graz, Österreich - Sunday, September 26, 1999 at 19:40:58 (MEST)
Schade um diese Nostalgiefahrten von Kapfenberg nach Seebach.
Werner Brunnhofer
Thörl, Stmk. Österreich - Saturday, September 11, 1999 at 15:30:22 (MEST)
Es ist immer SCHADE wenn eine Bahn stillgelegt wird. Aber leider fahren heute immer mehr Leute mit dem Auto als mit dem Zug. Man sollte Bahnen besser ausbauen und sie speziell in Österreich billiger und schneller machen.
Manfred
St.Stefan, Ktn Österreich - Friday, August 27, 1999 at 22:38:34 (MEST)
Die Region scheint von Touristen, Urlaubern und ähnlichem genug zu haben. Nur ja nichts bieten, was einem potentiellen Gast gefallen könnte. Lieber alles tun, um ihn zu verärgern. Ich bin durch die Thörler Bahn auf die Region gekommen und habe in Aflenz mehrere Urlaube verbracht. Ich werde mich um ein anderes Gebiet umschauen. Radwege habe ich in- und um Wien auch, da brauche ich nicht nach Aflenz zu fahren. Es ist aber nicht nur die Einstellung der Thörler Bahn, die einen Gast enttäuscht. In Aflenz sind die Wanderwege in der Hochsaison wegen Holzbringung gesperrt, die Ruine Schachenstein ist abgesperrt und nicht mehr zu besuchen, etc. Gegen so viel Unfähigkeit und Ignoranz der Verantwortlichkeiten hilft auch das Bemühen der empfehlenswerten Gastronomie nicht mehr. Hier bleibt nur die Flucht in eine andere Region.
Georg Schaller.

Georg Schaller
Wien, w - Thursday, August 26, 1999 at 15:50:04 (MEST)

Schauen Sie doch mal unter http://www.stubenbergsee.at nach, da finden Sie genug Tips über eine Region wo die Urlaubswelt noch in Ordnung ist. Und eine Bahn gibt es dort auch!


Was soll diese ewige Gefühlsduselei wegen der Thörlerbahn? Den Schrott von Vorgestern braucht doch kein Mensch mehr! Was die Region braucht sind Straßen, Straßen und noch mal Straßen!

Meinetwegen auch noch Radlwege. Da liegt die Zukunft! Und für den Tourismus tun wir auch genug. Wenn ich an die Millionen denke, die in die neue Therme fließen! Das bringt Gäste, nicht die paar Eisenbahnspinner!

Tradition? was soll das, wir sind doch keine ewig Gestrigen. Den Blick in die Zukunft und weg mit dem alten Gerümpel. So ist´s richtig!

Glücklicherweise fährt die Bahn dieses Jahr nicht mehr, und ich hoffe, es bleibt so! Liebe Eisenbahnfrunde, Euer Engagement in allen Ehren, aber die Zeit bleibt nicht stehen, und Eisenbahnen braucht heute kein Mensch mehr.

In der Steiermark wird eh schon viel zu viel altes Gerümpel herumgeschleppt! Wenn ich z.B. an das Landeszeughaus in Graz denke, in bester Innenstadtlage, und dies nur um ein paar Waffen aufzuheben, die eh keiner mehr braucht!

Nein, die Bahn muß weg, das ist man dem Fortschritt schuldig! Salzburg/Bad Ischl ist ein leuchtendes Vorbild für zukunftsorientierten Tourismus!

Kein Mensch <keiner@modern_um_jeden_preis.at>
Sunday, August 08, 1999 at 11:32:34 (MEST)

Das dies eine Glosse ist, dürften Sie schon mitgekriegt haben. Die Emailadresse ist natürlich auch ein Krampf, aber dahinter verbirgt sich meine, Ihr Oskar Sembach


Liebe Freunde der Thoerlerbahn!

Wie heisst's ein einem alten Wienerlied? "... waun da Heagod ned wueh, nutzt des goa nix" (Wenn der Herrgott nicht will, nuetzt es gar nichts)

Es ist leider (!) Tatsache, dass der Wert einer (auch Museums-) Eisenbahnlinie fuer die Region von den diversen Verantwortlichen (Politik, Tourismus, Betreiber, aber auch die *Bevoelkerung*!) nicht immer erkannt wird. Wer oder was ist daran schuld?

Wirtschaftliche Faktoren sind ein erster Linie fuer den Niedergang des Gueterverkehrs verantwortlich, da - zumindest auf Nebenbahnen - der "normale" Personenverkehr zu Grenzkosten betrieben wird. Das heisst aber, wenn der Gueterverkehr stirbt, auch der planmaessige Personenverkehr tot ist.

Beispiele dafuer sind:
im Positiven: Zillertalbahn, Bregenzerwaldmuseumsbahn
eingeschraenkt: Pinzgauerbahn, Ybbstalbahn, Mariazellerbahn-Talstrecke
im Negativen: Mariazellerbahn-Bergstrecke, Waldviertelbahn, Thoerlerbahn, etc
(das ist keine taxative Aufzaehlung!)

Auch bei uns im Waldviertel haben wir mit diesem Problem zu kaempfen, neben einigen Gemeinden, die den Wert der Bahn erkannt haben, gibt es (und zwar die Mehrzahl!) Orte, denen die Bahn im guenstigsten Fall "wurscht" ist. Der Waldviertler Schmalspurbahnverein hat nun das beinahe unwahrscheinliche Glueck, dass sich nach mehr als 11 Jahren Vereinstaetigkeit (im DIenst der Region!) ein ganz zartes Umdenken erkennen laesst: Durch immer wieder praesent sein und aktive Arbeit eines (zugegebenermassen kleinen) Aktivenkreises ist ein gewisses Umdenken erfolgt. Allerdings muss sich jeder klar sein, dass mit den ersten Anzeichen einer erfolgreichen Arbeit die Neider und Schlechtmacher Hochsaison haben. Diese Zweifler koennen nur mit weiterer harter (und hoffentlich noch erfolgreicherer) Arbeit eines besseren belehrt werden.

Hauptproblem ist mE, dass ab einer gewissen Erfolghaftigkeit der Professionalismus ueberhand nehmen muss - dies bedingt aber, dass zusaetzlich zu den ehrenamtlichen Mitarbeitern (die sowieso Mangelware sind) bezahlte Taetigkeit erforderlich wird. Daraus erwaechst ein Teufelskreis, da mit einer reinen Museumsbahntaetigkeit (zumindest in Festlandeuropa) nicht genuegend Geld zu machen ist, um die Bezahlung der Angestellten UND Fahrzeug- und Streckenerhaltung zu ermoeglichen; die Tourismusverantwortlichen aber auf volle und jederzeitige Verfuegbarkeit Wert legen - und fuer Ereignisse, wie zB der tragische Brueckeneinsturz im Bregenzerwald oder notwendige Erhaltungsmassnahmen an Fahrzeugen und Strecken, wenig Verstaendnis zeigen.

Dieser kurze Abriss sollte als Gedankenanstoss fuer eine weitere Diskussion im Museumsbahnbereich verstanden werden.

mit eisenbahnfreundlichen Gruessen

Gerhard Urban

Heidenreichstein, NÖ Rakousko - Thursday, July 22, 1999 at 13:04:38 (MEST)
Was soll ich noch schreiben, was nicht schon geschrieben worden währe? Sicher dürfte sein, daß mit dem Ende der Thörler Bahn ein wesentlicher Bestandteil der hiesigen Geschichte und eine wichtige potentielle Touristenattraktion zerstört wird. Radwege und Heilbäder (und Bundesstraßen) gibt es wirklich zur Genüge, nur solche eine Region prägende Attraktionen wie Schmalspurbahnen gibt es heute kaum noch. Wer denkt, wenn er den Begriff "Zillertal" hört nicht an die wohl bekannteste österreichische Schmalspurstrecke? Solche unverwechselbaren Merkmale wird es in der Thörler Region nach einem Abbau der Thörler Bahn nicht mehr geben, sondern nur noch ein paar Thermen (unter vielen) oder ähnliches. Hoffen wir das Beste für die Bahn und ihren Erhalt.
Philipp Ringseisen
Grafing, Deutschland - Monday, July 12, 1999 at 01:03:55 (MEST)
Liebe verzweifelte Kämpfer um den Erhalt der (ehemalig geplanten) Verbindungsstrecke zur Mariazellerbahn (kurz Thörler-Bahn)!

Der Untergang des bescheidenen Museumsverkehrs auf der Thörlerbahn scheint nicht mehr zu "umschiffen" zu sein. Längst wußte man in den politischen Kreisen von Ausbauplänen der Straße über den Seebergsattel, die damit für den internationalen Güterverkehr immer mehr an Attraktivität gewinnt, noch dazu scheint die Ausbaufähigkeit des Thörlbachtales nicht allzu große Schwierigkeiten zu bereiten, da eine "lästige" ehemalige Schmalspurbahn leicht in die Trassenführung miteinzubeziehen ist. Mag die Thörlerbahn eher einen bescheidenen Beitrag zur Attraktivierung des Tourismuses in dieser Gegend beigetragen haben..
Eine internationale LKW-Gütertransferroute würde wohl das Ende des "Luftkurortes" Aflenz bedeuten. Ein lautes "timeo" an die Blauäugigkeit der kompetenten Herrschaften: Der unwiederbringliche Fehler der Auflassung der SKGLB brachte den anliegenden Gemeinden zwischen Salzburg und Bad Ischl verheerende Nachteile.
Die Euphorie über den endlich möglichen Straßenneubau hat das Salzkammergut landschaftlich in weiten Teilen zerstört, die "Attraktion Sommerfrische" weitenteils unmöglich gemacht. Die "romantische Metropole" Bad Ischl liegt in einem Schnellstraßenring gefangen, das Prädikat Kurort scheint nahezu lächerlich.
Welch peinliches Geheul von seiten der Gemeindeverwaltungen im Verkehrsstau zu ersticken, den ja ihre Vorgänger erst möglich gemacht haben! Es sei zu erwarten wann die ersten Baumaschinen ins Thörlbachtal einziehen werden, um eine weitere internationale Ausweichroute zu schaffen und die Politiker erkennen, daß eine Straße mit hoher Kapazität vor Allem Verkehr, aber noch lange nicht Arbeitsplätze schafft.
armin palla

Armin PALLA
Wien, W Österreich - Saturday, July 10, 1999 at 16:27:50 (MEST)

Hallo aus Ilmenau,
Ich kann es nicht fassen, daß schon wieder mal eine Bahnlinie einem Straßenausbau weichen soll. Einen ähnlichen Fall hatten wir vor wenigen Jahren in Deutschland als die zu diesem Zeitpunktnoch recht betriebsame Nebenbahn Haßfurt - Hofheim unter anderem auch deshalb stillgelegt wurde, weil eine einzige zusätzliche Brücke bei einem Straßenprojekt zu teuer gewesen wäre.
Zum Thema Radweg sage ich nur, daß einen Radweg fast jeder hat, eine Museumsbahn doch eher selten zu finden ist.
Michael Oberseider

Ilmenau, Deutschland - Tuesday, June 22, 1999 at 17:55:50 (MEST)
Servus aus München!
Als Freund der österreichischen Schmalspurbahnen finde ich es bestürzend, dass man auch Jahrzehnte nach der Einstellung der Salzkammergutlokalbahn immer noch nichts verstanden hat...
Noch eine Bemerkung zu "heißen Quellen", Centerparks und ähnlichen (zweifelhaften) Attraktionen: Gibt es in Österreich nicht schon genug Thermen, die Probleme mit der Rentabilität haben??? Will man den Regionen mit Gewalt Ihre Ursprünglichkeit zerstören und schreckt dieses nicht mehr Besucher ab als dass man neue gewinnt???

Axel Röbig
München, Bayern Deutschland - Wednesday, May 19, 1999 at 13:02:26 (MEST)

Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Ein Centerpark ist in der Gegegend nicht geplant. Sehr wohl eine Therme! Die Centerparks stehen für mich nur als Beispiel für gigantische touristische Attraktionen, die keinerlei Bezug zur Gegend haben, in der sie stehen. Und das will der typische Steiermarkurlauber eben nicht. - Ich habe jedenfalls noch keinen getroffen, die sitzen eher in Mallorca.


Hallo aus Graz !
Die Neuigkeiten über die Thörlerbahn sind ja bestürzend. Grotesk ist darüber hinaus die finanzielle Forderung der Fa. Böhler. Erstens bestand, glaube ich, zuerst einmal die Bahn, die Böhler - Werke wurden dann um sie herum gebaut, zweitens unterhält das Werk ohnehin einen Wachdienst, der immer da ist. Dieser kann doch die Tore - wie bisher - von seinem Büro aus per Knopfdurck öffnen und schließen. Woher kommen daher die plötzlichen Mehrkosten ?..... Wahrscheinlich entspringt diese kranke Idee einem politischen Hohlkopf, der so über eine Art "negative Umwegrentabilität" die Bahn verschwinden lassen will. Es ist ja offensichtlich niemand bereit, konkret "Ja" oder "Nein" zur Bahn zu sagen - daß ist typisch für die Politikerklasse: bei den Wahlen umgarnen sie uns Wähler, danach können wir dann - salopp gesprochen - "sch.... gehen" !
Ich und viele meiner Bekannten waren mehrmals im Jahr im Thörlgraben, um mit dem Dampfzug mitzufahren, oder mit dem Fahrrad, um Fotos von den Zügen zu machen. Dabei ließen wir immer Geld in den lokalen Kauf- und Gasthäusern, was hiermit der Region zugute kam. Ich bin mir sicher, daß ich einen zukünftigen Thörlgraben - Radweg nicht befahren werde, denn auch bei meinen bisherigen Radtouren in dieser Gegend störte mich der viele Autoverkehr auf der Mariazeller Bundesstraße, aber nicht etwa, weil ich auf der Straße fahren mußte, sondern weil die Luft wegen der Autoabgase viel zu schlecht zum Radfahren ist. Dies wird sich auch nicht ändern, wenn auf der Bahntrasse ein Radweg errichtet wird. Ich kann mir nicht vorstellen, daß so ein Radweg, der immer neben einer viel befahrenen Bundesstraße verläuft, eine hohe Frequenz aufweisen wird. Da gibt es viele steirische Radwege, die eine viel bessere Luftqualität aufweisen !!! Haben das die Verantwortlichen schon mal überlegt ???
Man darf die Hoffnung jedoch nicht aufgeben, daher wünsche ich den unermüdlichen Mitarbeitern der Thörlerbahn - Dampfzüge, daß ihr Engagament doch noch belohnt wird, indem sie die Züge auch heuer führen können !
Dietmar Zehetner

Graz, Ö - Tuesday, May 18, 1999 at 08:50:50 (MEST)
Hallo Oskar,

auf diesem Weg möchte ich Dich und alle vom Verein der Thörler Eisenbahnfreunde grüßen, auch im Namen vieler meiner Vereinsfreunde vom Club 760. Hoffentlich schafft Ihr es, die leidige Klippe mit der Kündigungsfrist zu beseitigen, damit die Z6 wieder auf der Thörlerbahn dampfen und schnaufen kann. Es wäre schade, könnte ich im August während meines Aktivistenaufenthalts bei der Taurachbahn keinen Abstecher nach Kapfenberg machen könnte. Es ist einfach immer ein schönes Erlebnis, eine Maschine, die ich über Jahre hinweg immer bei uns im Museum Frojach stehen sah, dort zu sehen, wo sie ihren Zweck am besten erfüllt, betriebsfähig dampfend vor einem Zug mit Gästen, denen es Spaß macht, wieder nostalgisch zu fahren. Ich behaupte, daß dieser Spaß größer ist als der auf einem Radlweg, von dessen Art es schon jede Menge hat, ganz zu schweigen von dem Flair einer solchen Bahn. Allen Freunden vom Thörler Verein wünsche ich viel Erfolg, vor allem aber Geduld und die Kraft, Euer Ziel mit der nötigen Zähigkeit zu verfolgen, gerade gegenüber der StLB. Es wäre schön, wenn Ihr mit der Thörlerbahn den Status erreichen würdet, den wir vom Club 760 heute im Lungau mit der Taurachbahn haben.

Herzliche Grüße
Walter Strubel

stuttgart, Baden-württemberg Deutschland - Thursday, May 06, 1999 at 13:28:50 (MEST)
Ich möchte noch mit der Thörlerbahn fahren, wie voriges Jahr.
Wann die nechste Fahrt?

Walter SIMONETTI
Cividale d; F.(UD), ITALY - Wednesday, May 05, 1999 at 23:33:13 (MEST)

Wenn kein Wunder geschieht, nie mehr. Politik ist die Kunst, das mögliche unmöglich zu machen!